Nachdem in den letzten Teilen der Serie „Die Geschichte des Hip Hop“ der Konflikt zwischen Eastcoast und Westcoast, genauer zwischen Bad Boy Records und Death Row Records betrachtet wurde, schauen wir uns in diesem Teil die Szene außerhalb des Konfliktes an. Denn Hip Hop Mitte der Neunziger hatte mehr zu bieten als einen blutigen Konflikt zwischen zwei verfeindeten Labels. Viele Künstler sowohl von der Eastcoast als auch von der Westcoast hielten sich gänzlich aus dem Konflikt heraus. In den 1990er Jahren erfuhr der Hip Hop in den Vereinigten Staaten einen unglaublichen kommerziellen Aufschwung. Er wurde nun auch vermehrt in den Zimmern der reichen Vorstadt Jugendlichen gehört. Hip Hop wurde langsam aber sicher zur Mainstream Musik.
