Dienstag, 27. November 2012

Samy Deluxe: Fröhlicher Weltuntergang am 14.12.

Samy Deluxe ist jetzt Herr Sorge
Fröhliche Weltuntergangsmusik - so heißt die nächste Veröffentlichung aus der KunstWerkStadt. Am 14.12 kommt dieses Werk von „Herr Sorge“ heraus, dem neuen Alter Ego von Samy Deluxe. Unter Anderen ist dieses Album zusammen mit Vanderzorn aka Dr. Zorn entstanden und geht musikalisch in eine andere Richtung, als die vorherigen Werke von Sam.

On to the next one
Nachdem er mit SchwarzWeiss „das Game für viel mehr Leute wieder spannend gemacht hat“ (Zitat Max Herre) und mit „KunstWerkStadt Werk 1“ sein Studiosessionprojekt gemeinsam mit einer Vielzahl verschiedener Künstler verwirklicht hat, erscheint nun mit dem Herr Sorge Projekt etwas Unvorhergesehenes und Neuartiges.

Montag, 8. Oktober 2012

Moses Pelhams Saga geht weiter - Geteiltes Leid 3 am 9.11.2012

Der Papa des deutschen Raps ist zurück. Genau, hier geht es um unser Frankfurter Rap-Urgestein Moses Pelham. Der gebürtige Rödelheimer holt zu seinem nächsten Streich aus und teilt sein Leid zum dritten Mal. Vor 14 Jahren begann Moses mit seiner Trilogie. Acht Jahre ist es her, dass Geteiltes Leid 2 in die Läden kam und knappe drei Jahre lang warten wir schon auf sein neues Soloalbum. Lange schien es still zu sein um unseren 3p-Labelboss, aber in der Zwischenzeit widmete sich Moses einfach auch anderen Projekten, beispielsweise der neuen Glashausplatte „NEU“, auf der, statt Cassandra Steen, nun die neue Sängerin Peppa Singt brilliert.

Catch a Fire - Leaders Of The New School Tour


Edwar Wasser Weekend LIVE
New School mag sich vielleicht erstmal befremdlich anhören, ist es aber gar nicht. Die Catch a Fire Tour diesen Oktober umfasste ein Line-Up von den neuen Lieblingen in der Rapszene, namentlich Motrip, Fard, Weekend - der Gewinner des VBT Splash 2012 und des normalen VBT 2011 - sowie den humorvollen Rapper aus München Edgar Wasser. Die Tour verlief im Süden Deutschlands, von Stuttgart nach Basel, von dort nach Würzburg und zum Schluss nach Mannheim. Die Karten waren für knapp 20 Euro echt erschwinglich für solch ein Lineup, wer ohne Ticket kam, konnte sogar an der Abendkasse noch einen echten Schnapp  machen. Der, meiner Meinung nach, Hauptact Motrip fiel jedoch leider krankheitsbedingt bei allen Konzerten aus, wurde aber durch seinen Kumpel RAF 3.0 ersetzt.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

XAVAS - Gespaltene Persönlichkeit

Top oder Flop? Am Ende sprechen die goldene Platte und der Sieg beim Bundesvision Song Contest für XAVAS...


Alte Hasen, neue Band: XAVAS
Schon seit Jahren planen Xavier Naidoo und Kool Savas dieses gemeinsame Projekt. Vor kurzem ist es unter dem Namen "XAVAS – Gespaltene Persönlichkeit" erschienen. Vorab sagte Xavier im gemeinsamen Interview mit Savas und BACKSPIN TV, er sei froh über die Entwicklung der gesellschaftlichen Resonanz gegenüber Rap, vorangetrieben durch Cro, Marteria oder Casper. Diese Entwicklung habe ihm und Savas ermöglicht dieses Album so zu machen, wie es jetzt ist.

Montag, 10. September 2012

Licht an, bitte!

J. Cole - Free Hip Hop Downloads At www.GetRightMusic.comDieser Song bedeutete für Jermaine Lamarr Cole aus Fayetteville, NC, den einen wichtigen Schritt in Richtung der ersten Garde des Rap. Denn nachdem Jay-Z eben jenes Lied zu Ohren bekam, wurde er zu einem der wichtigsten Wegbegleiter von Cole, gab er ihm doch als erster Künstler einen Vertrag bei seinem neuen Label Roc Nation und das Feature „A Star is Born“ auf Blueprint 3.

Montag, 20. August 2012

Der Professor des Hip Hop - Afrika Bambaataa

Africa Bambaataa
Die Cornell University in der City of Ithaca im US-Bundesstaat New York ist um einen Professoren reicher, wenn auch nur als Gastspiel. Dabei handelt es sich um keinen geringeren als den Hip Hop Paten und Zulu-Nation Gründer Afrika Bambaataa.

Eine lebende Legende als Old-School-Dozent
Die Cornell University verfügt seit 2007 über ein Archiv, die sogenannte Hip Hop Collection. Diese dreht sich, wie der Name bereits vermuten lässt, rund um das Thema Hip Hop dreht und beherbergt wahrhafte Schätze und Relikte, wie alte Tonbandaufnahmen, Plattencover, Graffitti-Magazine, Flyer und legendäre Artefakte, welche die Geburt und weltweite Verbreitung des Hip Hop dokumentieren.

Dienstag, 7. August 2012

Amewu

Amewu - Leidkultur
Der Westberliner MC Amewu ist schon seit Jahren in den Cyphers der Hauptstadt aktiv. Mittlerweile hat er sein zweites Album „Leidkultur“ veröffentlicht und bleibt trotz bekannter textlicher Komplexität seiner technisch anspruchsvollen Art zu Rappen treu, auch wenn der Fokus nicht mehr nur noch auf Double-Time liegt.

Sonntag, 15. Juli 2012

Diary: Openair Frauenfeld Teil 3

Frauenfeld Open Air 2012
Nas überzeugt durch die hervorragende Playlist, die mit Band wunderbar inszeniert wurde. Angefangen mit „Hip Hop is dead“, über Songs wie „Get Down“, „Your da Man“, „Got yourself a Gun“ oder „Hate Me Now“ versetzte er die Crowd in Ausnahmezustand. Getoppt werden konnte dies nur noch mit der gemeinsamen Performance von „If I ruled the World“ mit Lauryn Hill und dem abschließenden „One Mic“. Mit diesem letzten Song offenbarte mir Nas, dass es wohl der beste gerappte Track aller Zeiten sein soll.

Diary: Openair Frauenfeld Teil 2

OpenAir Frauenfeld
Vor dem 50. Konzert hätte man mich eigentlich warnen müssen. Die Power, die man von einem Fitty erwartet, wenn er mit seinem Aftermath-Debüt „Get Rich or Die Tryin“ auf Tour geht, hat man zu 150% am eigenen Leibe miterleben dürfen, übrigens am Geburtstag des New Yorkers. Mit all den Dre Beats und Curtis' strahlendem Auftritt drückte er dem Abend seinen Stempel auf. Unvergesslich.

Diary: Openair Frauenfeld Teil 1

Frauenfeld 2012
Als ich letztes Jahr davon hörte, dass es auf dem Openair in Frauenfeld dieses Jahr nur so von Top-Acts, wie Nas, J.Cole, Yasiin Bey oder 50 Cent wimmelt, war mir klar: Unter keinen Umständen sollte ich das verpassen. Also buchte ich das Ticket und verbrachte mit Max, Matt und Khaled ein Wochenende voller grandioser Auftritte in der Schweiz.

Angekommen am Campingbereich unmittelbar in der nähe des Festivalgeländes stieg die Vorfreude auf die Auftritte von Samy Deluxe, J. Cole oder den Beginnern.

Freitag, 22. Juni 2012

VBT Splash 2012 - Weekend hat gewonnen

Weekend VBT Splash 2012
Der Gewinner des Videobattleturniers 2012 von rappers.in steht fest. Der fast 25-jährige Christoph "Weekend" Wiegand gewann schon letztes Jahr das "normale" VBT, aber dieses Jahr geht es für ihn sogar zum Splash!
Das VBT von rappers.in funktioniert denkbar einfach. Wer denkt seinen Gegner mit gekonnten Punchlines und Flow aus dem Rennen zu kicken meldet sich an, sucht sich einen Beat aus, dreht ein Video dazu und stellt das Ganze online. Im direkten Vergleich treten dann immer zwei Bewerber gegeneinander an. Wer von der Jury, bestehend aus Alexander "Up" Ryck, Chef von rappers.in, Falk, dem früheren Moderator von VIVA2 Supreme und heute Kollumnist der JUICE!, dem deutschlandweit bekannten Rapper Morlockk Dilemma, Julian Gupta, Splash Pressesprecher, und den angemeldeten Usern von rappers.in die meisten Stimmen erhält darf eine Runde weiter - und im Falle vom Weekend und seinem Gegner Battleboi Basti sogar ins Finale einziehen.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Soundtrack 2 My Life

Kid Cudi aus Cleveland
„I am something different in all aspects“ - So beschreibt sich Rapper Kid Cudi, der in Cleveland geborene Künstler, in seinem Song „Man on the Moon (The Anthem)“. Damit behält er Recht, denn sowohl musikalisch, als auch inhaltlich weiß sich „Cudder“, wie er auch genannt wird, von anderen Musikern in seinem Metier abzugrenzen. Seine melodischen Instrumentals, die er oft eigenhändig credenzt, haben teilweise einen Hang zur Popmusik, passen jedoch größtenteils genau zum angestrebten Thema des Liedes, wodurch ein stimmiges Klangbild und ein Flair entsteht, der sehr vielseitig sein kann.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Jay Z und Kanye West rocken Frankfurt

Gestern Abend tobte die Frankfurter Festhalle beim Konzert von Jay Z & Kayne West. Eines von zwei Konzerten insgesamt in ganz Deutschland. Das Event war innerhalb kürzester Zeit komplett ausverkauft. Wider aller Gerüchte gab es keine Vorgruppe - die war aber auch gar nicht nötig. Mit einem regelrechten Beatgewitter, jeder Menge Hits und Old-School-Songs rockten die beiden das Haus und sorgten für eine

Dienstag, 8. Mai 2012

Neues aus New Jersey


Mike Volpe, geboren 1988 in New Jersey, studiert Physiotherapie und sein Künstlername ist die Bezeichnung für eine kulinarische Spezialität aus New England. Nebenbei lässt der New Yorker MPC und Co glühen und produziert Instrumentals im ganz eigenen Stil. Die Liste an Künstlern, denen er diese Beats zur Verfügung stellte, ist noch nicht sonderlich lang, doch befinden sich darunter zum Beispiel Mac Miller und A$AP Rocky, für den er vier Tracks auf „Live.Love.A$AP“ produziert hat.

Montag, 7. Mai 2012

Schwarze Hippies?

Shot by Drew: Kendrick Lamar
Die vier Jungs namens Kendrick Lamar, Schoolboy Q, Ab-Soul und Jay Rock ergeben gemeinsam Black Hippy. Obwohl Schoolboy in Frankfurt geboren wurde, kam die Crew 2009 in Los Angeles zusammen und brachte seitdem Musik mit Liebe für Rap hervor. Als sie sich zusammen taten entstand zugleich das Label Top Dawg Entertainment, welches heute bei Interscope Records unter Vertrag steht, unter den Fittichen von Dr. Dre und Jimmy Iovine. Dieser Einfluss scheint allen Beteiligten wirklich gut zu tun, denn für welchen Artist aus L.A. ist es schon keine Ehre zusammen mit Dre zu arbeiten? Richtig, für keinen.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Yelawolf – Sweet Home Alabama

Sweet Home Alabama
Bei diesem Namen könnte man an irgendeine Marvel-Comicfigur denken, doch tatsächlich verbirgt sich hinter dem Künstlernamen eine reale Gestalt, die bewiesen hat, dass Alabama in Sachen Rap auch außer dem frühen Kid Rock etwas Beeindruckendes zu bieten hat.
Außer seinem Künstlernamen ist es sein Äußeres, was einem nicht unmittelbar die Hip Hop-Affinität von Michael Wayne Atha aufzeigt. Lange Haare, die Seiten abrasiert und die Headbang- und Screameinlagen bei Live-Auftritten führen eher zu Vergleichen mit Hardcore- oder Punksängern. Doch auch wenn ihn diese Szene stark geprägt hat, ist er Rapper geworden.

Dienstag, 24. April 2012

A$AP ROCKY: Everything's purple

Rakim Mayers - ein Name, der unmittelbar an ''The God Emcee'' Rakim erinnert, diente 1988 einer jungen Mutter aus Harlem, New York zur Inspriation für die Namensgebung ihres neugeborenen Sohnes. Es war dem mitlerweile 23 Jahre alten Rakim Mayers also nahezu in die Wiege gelegt worden, Rapper zu werden. Und als seine Mutter ihr Idol, den ''echten'' Rakim, auch noch auf den Windeln des Kleinen unterschreiben ließ, war der Rap-Werdegang des Kindes wohl bereits vorgezeichnet.

Freitag, 30. März 2012

Hip Hop in Deutschland (Teil 3)

Mitte bis Ende der Neunziger befand sich der deutsche Hip Hop auf einem ersten Höhepunkt. Immer mehr neue Gruppen kamen in die Öffentlichkeit. Viele bestachen bei größtenteils deutschen Texten durch Wortwitz und Ironie. Hip Hop wurde immer mehr ein fester Bestandteil der deutschen Musikszene. Es bildeten sich sehr viele Hip Hop Zentren, denn alle großen Städte in Deutschland hatten ihre bekannten Hip Hop Crews. Stuttgart war lange Zeit die Hauptstadt des deutschen Hip Hop. Welche bekannten Crews zu welcher Region gehörten im weiteren Text.

Hip Hop in Deutschland (Teil 2)

Anfang der Neunziger Jahre wurde Hip Hop in Deutschland immer beliebter. Das hatte auch damit zu tun, dass auf MTV immer mehr Hip Hop lief und teilweise auch Deutsche Hip Hop Künstler gezeigt wurden. Besonders eine Gruppe sorgte dafür, dass Hip Hop in Deutschland Anfang der Neunziger quasi über Nacht bekannt wurde. Die Fantastischen Vier, eine Rap Crew aus Stuttgart, die heute fast jeder kennt, setzte mit ihrem Hit „Die da“ den Meilenstein für deutschsprachigen Rap. Zunächst wurden die Fantastischen Vier von der Szene nicht ernst genommen, da sie nie auf Jams zu sehen waren und ihre Texte meist ohne Sinn waren.

Donnerstag, 29. März 2012

Hip Hop in Deutschland (Teil 1)

Hip Hop ist in Deutschland mittlerweile eine der beliebtesten Musikrichtungen geworden. Seit Mitte der 1980er wird Hip Hop in Deutschland praktiziert. Die breite Öffentlichkeit nahm jedoch erst Anfang der 1990er Jahre Kenntnis vom Sprechgesang. In der Reihe „Hip Hop in Deutschland“ wird die Geschichte des deutschen Hip Hop geschildert.

Underground in den Achtzigern
Der in den Achtzigern in den USA immer beliebter werdende Hip Hop schaffte den Sprung über den großen Teich, auch deutsche Jugendliche

Die Geschichte des Hip Hop (Part VIII)

Nachdem in den letzten Teilen der Serie „Die Geschichte des Hip Hop“ der Konflikt zwischen Eastcoast und Westcoast, genauer zwischen Bad Boy Records und Death Row Records betrachtet wurde, schauen wir uns in diesem Teil die Szene außerhalb des Konfliktes an. Denn Hip Hop Mitte der Neunziger hatte mehr zu bieten als einen blutigen Konflikt zwischen zwei verfeindeten Labels. Viele Künstler sowohl von der Eastcoast als auch von der Westcoast hielten sich gänzlich aus dem Konflikt heraus. In den 1990er Jahren erfuhr der Hip Hop in den Vereinigten Staaten einen unglaublichen kommerziellen Aufschwung. Er wurde nun auch vermehrt in den Zimmern der reichen Vorstadt Jugendlichen gehört. Hip Hop wurde langsam aber sicher zur Mainstream Musik.

Mittwoch, 28. März 2012

Ikonen des Hip Hop: Eminem (Part II)

Eminem verarbeitet auf „The Marshall Mathers LP“ seine Jugendzeit. Vor allem mit seiner Mutter rechnet er in dem Song „Cleaning out my Closet“ ab. Seine Mutter verklagte Eminem bereits vor dem Album auf Schadenersatz wegen übler Nachrede, da Eminem immer wieder in den Medien behauptet hatte, sie sei eine schlechte Mutter gewesen, die drogenabhängig war. Auch vor seiner Frau machte Eminem nicht halt, in einigen Liedern redet er darüber sie zu erschießen. Seine Tochter Hailie hingegen liebt Eminem über alles, denn sie gibt ihm die Kraft, die er für das Business braucht, sagt er oft. Er widmete ihr auch ein eigenes Lied, „Hailies Song“.

Ikonen des Hip Hop: Eminem (Part I)

Marshall Bruce Mathers III, alias Eminem, alias Slim Shady, wurde am 17. Oktober 1972 in St. Joseph Missouri geboren. Seinen Künstlernamen verdankt er seinen Initialen M und M, auf English M’n’M gesprochen. Eminem gilt nicht nur als erfolgreichster weißer Rapper aller Zeiten, er ist auch insgesamt einer der erfolgreichsten Rapper die es gibt. Wie es dazu kam, das Eminem so erfolgreich wurde im folgenden Beitrag.

Erste Rapversuche und Entdeckung
Eminem hatte eine schwierige Kindheit und Jugend. Sein Vater verließ die Familie früh und seine Mutter war drogenabhängig. Diese Zeit prägte ihn besonders. Durch seinen Onkel kam

Dienstag, 27. März 2012

Wieder am Start: SEEED

„Wir sind SEEED, und das ist unser Gebiet, singende Caballeros auf nem bombigen Beat“, fast jeder kennt diese Textzeile von einer der erfolgreichsten deutschen Reggae/Dancehall/HipHop Bands, SEEED. Lange Zeit war es ruhig um die Berliner Combo, denn die Mitglieder hatten sich auf gemacht, um Soloprojekte zu starten. Einzig bei Peter Fox kann man sagen, dass dieser Ausflug ein voller Erfolg war. Zwar war auch sein Kollege Demba Nabé mit seinem Soloprojekt Boundzound in den Charts vertreten, konnte jedoch die mit SEEED erreichten Erfolge nicht wiederholen. Im Gegensatz zu Peter Fox. Mit seiner unverkennbaren Stimme und seinem Flow schaffte er mehrere Charterfolge mit seinen Singles „Alles neu“, „Haus am See“ und „Schwarz zu Blau“ und seinem Album „Stadtaffe“.

Die Geschichte des Hip Hop (Part VII)

Nach dem Zwischenfall während des Soul Train Awards wurde es eine kurze Zeit lang sehr ruhig um die beiden verfeindeten Gruppen. Zu ruhig. Wir schreiben den 7. September 1996. Nachdem 2Pac und Suge Knight sich mit ihren Leuten den Kampf von Mike Tyson in Las Vegas angeschaut hatten, wollten sie zu einem Konzert fahren, das 2Pac in Las Vegas noch geben sollte. 2Pac, der seit dem Zwischenfall in New York immer eine schusssichere Weste trug, saß auf dem Beifahrersitz, Suge Knight fuhr den Wagen. 2Pac hatte an diesem Tag seine Weste nicht angehabt.

Die Geschichte des Hip Hop (Part VI)

Während man von einem der Hauptprotagonisten des Eastcoast Westcoast Konfliktes, 2Pac lange Zeit nicht viel gehört hatte, er saß ja im Gefängnis, kam es zwischen Bad Boy Records und Death Row Records zu weiteren Auseinandersetzungen. Suge Knight, der Boss von Death Row, griff während den Source Awards das Label Bad Boy und deren Boss Puff Daddy vor der versammelten Hip Hop Branche scharf an. Er beschuldigte Puff Daddy seine Künstler zu sehr für sich zu vereinnahmen, da er unter Anderem in jedem Video seiner Rapper zu sehen sei. Außerdem bot er den Künstlern von Bad Boy an, zu seinem Label zu wechseln.

Die Geschichte des Hip Hop (Part V)

Im letzten Teil hatten wir uns damit beschäftigt, dass der Hip Hop nachdem er vorher praktisch nur in New York große Künstler hervorgebracht hat, nun auch in Los Angeles talentierte Künstler in Erscheinung traten. Dadurch hat sich eine gewisse Rivalität zwischen Eastcoast und Westcoast gebildet, die mit der Ermordung zweier der Besten und talentiertesten Rapper aller Zeiten endete. Doch wie konnte es zu solcher Gewalt zwischen Künstlern kommen?

Freitag, 23. März 2012

Preview: DMX - Undisputed

Lange hat man von Earl Simmons a.k.a. Dark Man X, vielen besser bekannt unter dem Kürzel DMX, nichts gehört. Denn eigentlich war seine Karriere nach seinem 2003 veröffentlichten fünften Album „Grand Champ“ beendet. Doch wie so viele konnte es DMX nicht lassen.

Seine alten Alben
DMX gilt als einer der besten Rapper um die Jahrtausendwende. Er hatte gleich mit seinem ersten Album einen Volltreffer gelandet. „It’s dark and hell is hot“ kam 1998 auf den Markt und landete in den USA auf Anhieb auf Platz eins. Das im selben Jahr erschienene zweite Album „Flesh of my Flesh, Blood of my Blood“ landete ebenfalls direkt auf dem ersten Platz der Billboard Charts. Damit war

Die Geschichte des Hip Hop (Part IV)

Bereits Public Enemy machte Ende der 1980er Jahre mit seinen aggressiven Songs den Weg für den Gangsta Rap bereit. Die Songs, die zwar ebenfalls auf die Missstände in den Ghettos hingewiesen haben, aber in einem moderateren Ton, wurden oft abgelöst durch aggressive Texte, die teilweise auch zu Gewalt aufriefen. Feindbild war neben dem Staat vor allem die Polizei, die in den Augen vieler Afroamerikaner äußerst rassistisch agierte.

Die Cops als Feindbild
Die Polizei war zu der Zeit das größte Feindbild der Jugendlichen in den Ghettos. NWA, eine Gangsta Rap Combo rund um die Superstars Dr. Dre, Ice Cube und Eazy-E, sprach sehr vielen afroamerikanischen Jugendlichen mit ihren Hit „F**k the

Donnerstag, 22. März 2012

Release der Woche: Kay One – Prince of Belvedair

Kay One gehört zu Bushidos Label “ersguterjunge”. Prince of Belvedair ist sein dritrtes Album für das Label. Der in Friedrichshafen geborene Kenneth Glöckler kommt eigentlich aus der Battle Szene. 2001 gewann er als 16-jähriger den größten nationalen Battle Wettbewerb in Stuttgart. 2005 kam er zu Eko Freshs Label „German Dream“, bevor er Bushido kennen lernte und 2007 zum Label „ersguterjunge“ wechselte.

Kay One erhielt durch Beiträge auf Alben anderer Künstler Ausmerksamkeit. Auf der Single von Bushido „Alles Gute kommt von unten“ wirkte auch Kay One genauso mit, wie bei dem Bushido-Kinofilm „Zeiten ändern sich“. Außerdem spielte er auch in der Horst Schlämmer Komödie „Isch kandidiere“ nicht nur in einer Nebenrolle mit, sondern trug auch zum Titelsong seinen Teil bei.

Die Geschichte des Hip Hop (Part III)

Im dritten Teil der Reihe „Die Geschichte des Hip Hop“ kommt es Ende der 1980er Jahre zu den ersten Synthsizer Einsätzen und Crossovern zwischen den Musikstilen. Das erste mit Synthesizern produzierte Stück war „Planet Rock“ von Afrika Bambaataa. Es orientierte sich an die Musik von Kraftwerk, einer deutschen Band, die als Pioniere der elektrischen Musik gelten. Der nachfolge Song von „Planet Rock“ hieß „Looking for the perfect Beat“ und führte das so berühmte Sampling ein. Sampling bedeutet, man nimmt einen Teil einer Musikaufnahme und verwendet diesen Teil in einem neuen Musikstück.

Die Geschichte des Hip Hop (Part II)

Im ersten Teil der Reihe „Die Geschichte des Hip Hop“ haben wir die Wurzeln und die Entstehung des klassischen Hip Hop kennengelernt. Im zweiten Teil geht es weiter mit der Etablierung des Hip Hop in den USA. Hip Hop bestand in den 70er Jahren aus vier Komponenten: Dem Auflegen (DJ), dem Breakdance, dem Rappen und dem Graffiti sprühen. Da Hip Hop zunächst nur auf Partys live gespielt wurde gab es lange Zeit keine Tonaufnahmen der Mixes.

Die Geschichte des Hip Hop (Part I)

Hip Hop ist nicht nur eine Musikrichtung, es ist ein Lebensstil der sich in den 1970 Jahren vor allem in amerikanischen Großstädten, speziell in den Ghettos, entwickelt hat. Hip Hop ist damals als Jugendkultur entstanden, die Jugendlichen wollten sich von ihrer Armut und Perspektivlosigkeit in den immer noch ziemlich rassistischen USA ablenken. Die Kids rappten, machten Breakdance und schmierten Wände mit Graffiti voll. In der Reihe Geschichte des Hip Hop beschäftigen wir uns von der Entstehung des Hip Hop bis hin zu dem was Hip Hop heute ist, ein Milliardengeschäft.